Bei der Umstellung auf eine gesunde Ernährung versuchen viele, ihre Kohlenhydratquellen auf Reis, Haferflocken und Reiswaffeln zu reduzieren. Aber so eine Diät wird schnell langweilig. Gibt es also keine anderen gesunden Lieferanten für Kohlenhydrate?

Doch, natürlich gibt es die. Und man sollte von ihnen Gebrauch machen. Eine gesunde Diät muss nicht nur ausgewogen sondern auch vielseitig sein. Und den täglichen Verzehr von Haferflocken mit Eiweißpräparat und Hähnchen mit Reis kann man kaum eine vielseitige Diät nennen. In jeder derart einseitigen Ernährung mangelt es an den einen oder anderen lebensnotwenigen Spurenelementen. Und die Monotonie macht so eine Diät zur Qual und schwer durchzuhalten.

Welche Kohlenhydratquellen also lohnt es sich neben Reis und Haferflocken noch in seinen Speiseplan aufzunehmen?

In erster Linie seien hier die verschiedenen Sorten von Grütze genannt – insbesondere Buchweizengrütze und Hirsegrütze.

Hirsegrütze enthält viele wichtige Nährstoffe, ist leicht verdaulich und glutenfrei, und kann auf viele verschiedene interessante Weisen zubereitet werden. Mehr zum Thema Hirsegrütze findest du in unserem Artikel unter folgender Adresse: http://afterworkout.de/articles/4489/vielseitige-hirsegrtze

Auch Hirseflocken sind eine interessante Ergänzung unseres Speiseplans. Getreideflocken sind zwar ein etwas hochgradiger verarbeitetes Produkt als Grütze, aber dennoch nicht zu verachten. Und Hirseflocken sind hier eine ausgezeichnete und zudem glutenfreie Alternative zu Haferflocken.

Buchweizengrütze ist nicht nur sehr nahrhaft sondern auch sättigend. Die Grützekörner quellen beim kochen um etwa das Vierfache auf. Auch wenn sein Name so klingt, ist Buchweizen übrigens kein Getreide. Buchweizen zählt zur Familie der Knöterichgewächse und ist damit ein naher Verwandter von Sauerampfer und Rhabarber. Näheres zum Thema Buchweizengrütze kann man hier nachlesen:

http://afterworkout.de/articles/4495/buchweizen-auf-dem-teller

Buchweizenmehl eignet sich hervorragend zum Backen von Omelettes, Kuchen oder Pfannkuchen, und auch Buchweizennudeln lassen sich daraus herstellen. Wer gerne Nudeln ist, hat hier eine hochwertige Alternative.

Ein zu Unrecht oft geächteter Kohlenhydrat-Lieferant sind Kartoffeln. Dabei muss man auch auf Diät keinesfalls auf Kartoffeln verzichten. Denn dick machen nicht die Kartoffeln selbst, sondern die oft zu ihnen gereichten schweren Saucen oder die Art ihrer Zubereitung. In Öl gebraten oder gar frittiert werden sie natürlich zu Kalorienbomben. Gekocht oder gedämpft jedoch dürfen sie auch während einer Schlankheitskur gerne auf dem Speisezettel bleiben – können sogar hilfreich sein, da sie sehr sättigend sind. Bei gleicher Kalorienmenge bleiben wir von Kartoffeln länger satt als von Reis – oder umgekehrt: wer sich an Kartoffeln satt isst, nimmt dabei weniger Kalorien zu sich als bei Reis. Auch sind Kartoffeln ein besserer Kalium-Lieferant als Bananen oder Tomaten.

So richtig schlau machen zum Thema Kartoffeln kann man sich hier:

http://afterworkout.de/articles/4477/warum-sind-kartoffeln-besser-als-ihr-ruf

Viele verzichten zum Abnehmen sogar auf Obst. Dabei ist Obst nicht nur eine hochwertige Quelle für Kohlenhydrate sondern auch für Vitamine und Mineralstoffe. Natürlich enthält es auch Zucker. Trotzdem spart man Kalorien an falscher Stelle, wenn man sich bei Obst allzu sehr zurückhält.