Was entfernt Wasser aus dem Organismus?

Eine zu hohe Einlagerung von Wasser im Organismus betrifft viele Menschen, vor allem Frauen. Es kann viele unangenehme Symptome haben, wie geschwollene Knöcheln, das Gefühl der Schwere, wachsendes Gewicht, geschwollene Füße und Waden, Ermüdung. Das ist bestimmt nicht angenehm. In folgendem Artikel werde ich ein paar natürliche Präparate vorstellen, die bei dieser Erkrankung hilfreich sein können.

Am Anfang muss man bemerken, dass das Anhäufen von Wasser im Organismus durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann, zum Beispiel mit zu großer Konsumption von Salz, mit Kreislaufstörungen, Aktivitätsmangel, Vitaminmangel, chronisch venöser Insuffizienz, Stress, Schwangerschaft, Menstruation, Hitze, dem Befinden auf großen Höhen über dem Meeresspiegel, Allergie, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Niereninsuffizienz, chronischer Lungenentzündung, Schilddrüse- oder Leberstörungen oder mit Einnehmen mancher Medikamente (unter anderen der empfängnisverhütenden Pille). Ein Hauptsymptom dieser Erkrankung ist die Anschwellung, aber es kann auch Steifheit der Gelenke, Gewichtszunahme, Schweregefühl, erhöhter Blutdruck und erhöhter Puls auftreten.

 

Es ist wichtig, die Ursachen dieses Problems zu diagnostizieren, vor allem wenn es keine einmalige Situation war, sondern eine sich regelmäßig wiederholende.

 

Die unten genannte Kräuter und natürliche Substanzen können hilfreich sein, vor allem bei Soforthilfe. Diese werden das Problem aber nicht lösen.

 

Harntreibende Heilkräuter verursachen einen niedrigeren Wassergehalt, weil sie den Übermaß an Flüssigkeiten entfernen, die sich in den Geweben anhäufen. Dank der Kräuter produziert das Organismus mehr Urin, das dann ausgeschieden wird.

 

Der Löwenzahn

 

Forschungen zeigen, dass der Löwenzahn harntreibende Eigenschaften hat. Deshalb ist er ein ideales natürliches Mittel gegen Übermaß von Wasser im Organismus. Mehr noch, diese Pflanze ist reich an Kalium, das hilft, den Übermaß an Natrium vom Organismus zu entfernen. Das Magnesium ist hingegen eine ideale Lösung gegen Menstruationsanschwellung und Schweregefühl.

 

Petersilie

 

Die Petersilie hat die gleichen harntreibenden Eigenschaften, wie der Löwenzahn.

 

Die Wurzel der Süßhölzer

 

Die Süßhölzer hat viele Eigenschaften, die seit Jahrtausenden geschätzt sind. Im 16. und 17. Jahrhundert war sie als Mittel gegen Husten verwendet, aber auch gegen Leber-, Magen- Nieren- und Harnerkrankungen benutzt. Personen, die an chronische Erkrankungen leiden und andere Medikamente regelmäßig einnehmen sollten sich vor der Konsumption dieser Kräuter von einem Arzt beraten lassen. Die Wurzeln der Süßhölzer sollten auch nicht zu lange benutzt werden, weil sie ein Gegeneffekt verursachen können. Es können nämlich Symptome vorkommen, die einer Überdosierung von Corticosteroiden ähnlich sind, und zwar die Anhäufung von Natrium und Wasser im Organismus, der Verlust von Kalium, Bluthochdruck, Anschwellungen der Hände und Füße, Gewichtszunahme und Hypokaliämie (Kaliummangel).

 

Zitronensaft

 

Der Zitronensaft hilft beim Entfernen der Toxine und des angehäuften Wassers aus dem Organismus.

 

Die Körner des Fenchels

 

Forschungen zeigen, dass Fenchel harntreibend wirkt und den Nieren dabei hilft, den Übermaß von Wasser und Natrium aus den Organismus zu entfernen. Es verhindert auch die Anhäufung der Toxine im Organismus, verbessert die Verdauung und befreit von Blähungen.

 

Große Brennnessel

 

Das nächste natürliche Diuretikum. Diese unauffällige Pflanze hat diuretische Eigenschaften, die bei Heilung von Nierensteinen und anderer Harnwegserkrankungen unersetzbar. Sie hilft, die schädliche Substanzen aus dem Organismus zu entfernen, zum Beispiel die Harnsäurekonkremente. Die Brennnessel hilft auch bei der Heilung von Gicht (Arthritis). Dabei wirkt sie der Kumulation von Wasser im Organismus entgegen.

 

Die Gemeine Schafgarbe

 

Sie steigert die Urinausscheidung und dadurch ermöglicht sie die Ausscheidung der zu großen Menge von Flüssigkeiten und Toxine aus dem Organismus. Sie reduziert auch die Krämpfe der glatten Muskulatur des Verdauungssystems und der Harnwege.

 

Der Moosbeerensaft

 

Das ist das nächste Hausmittel gegen Wasserkumulation im Organismus. Der Moosbeerensaft hat diuretische Eigenschaften, ist reich an Magnesium, Kalium und Kalzium, die auf das Gleichgewicht der Organismusflüssigkeiten Einfluss haben.

 

Man soll aber nicht vergessen, dass eine richtig geplante Diät, richtige Konsumptionsmengen vom Wasser und entsprechende Sportaktivität nicht ohne Bedeutung sind. Zu langes Sitzen, zu viel Salz in der Nahrung und zu wenig Wasser begünstigen die Wasserkumulation im Organismus.

 

Wenn die Anwendung der oben genannten Mittel kein Erfolg bringt und das Ödem lange bleibt, kann es bedeuten, dass etwas schlechtes in unserem Organismus vorgeht. In solcher Situation sollte man sich von einem Arzt beraten lassen.