Was man auf Diät besser nicht trinkt

Figur, Form und Gesundheit hängen nicht nur davon ab, was wir essen, sondern auch von dem, was wir trinken. Viele beliebte Getränke enthalten leider Inhaltsstoffe, die nicht wirklich in eine gesunde Ernährung passen. Mit einigen sollte man vorsichtig umgehen – andere besser ganz meiden.

Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke

Dass man mit Saccharose oder Glucose-Fructose-Sirup gesüßte Erfrischungsgetränken weder seiner Figur noch seiner Gesundheit etwas Gutes tut, sollte keiner weiteren Erklärung bedürfen. Doch nicht jeder ist sich der Tatsache bewusst, dass solche Getränke weit mehr als nur eine kleine Diätsünde sind – dass eine einzige Flasche so viele Kalorien haben kann wie eine ganze solide Mahlzeit. Mit einer 2-Liter-Flsche Cola z.B. zieht man sich mal so eben 800 kcal rein – und das ausschließlich in Form von Zucker. 200 g Saccharose enthält so eine Flasche – ein ganzes Glas reinen Zuckers also. Gerade im Sommer laufen wir Gefahr, große Mengen dieser sogenannten Erfrischungsgetränke in uns hinein zu schütten und damit unsere tägliche Kalorienzufuhr drastisch in die Höhe zu treiben. Das Resultat sind dann unerwünschte Fettpölsterchen und Störungen im Glucose/Insulin- und Lipidhaushalt.

Energy-Drinks

Strenggenommen gehören Energy-Drinks natürlich auch zu den oben genannten Erfrischungsgetränken, unterscheiden sich aber in zweierlei Hinsicht doch ganz wesentlich. Zum einen enthalten Energy-Drinks in der Regel etwa 20-25% mehr Zucker als z.B. Cola. Letztendlich ist ja Zucker nichts anderes als eben „pure Energie“. Und so ist es mit ihnen noch um einiges leichter, seine tägliche Kalorienbilanz aus dem Gleichgewicht zu bringen. Zum anderen enthalten diese Getränke eine gehörige Portion Koffein – und auch Koffein ist in allzu großen Mengen schädlich. Die in 1-2 Dosen Energy-Drink enthaltene Koffeinmenge ist für einen Erwachsen in der Regel unbedenklich. Mit einem ganzen Liter oder gar zwei jedoch erreicht man eine Dosis, die alles andere als gesund ist. Eine Überdosis Koffein verursacht Gereiztheit und Schlafstörungen, kann den Elektrolyt-Haushalt durcheinander bringen und zu Bluthochdruck führen.

Fruchtsaft und Fruchtnektar

Schwer zu sagen, wer die Behauptung aufgestellt hat, frisches Gemüse und Obst ließen sich prima durch Frucht- und Gemüsesäfte ersetzen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass diese These entweder nicht gründlich durchdacht war oder aber auf Druck bestimmter Interessengemeinschaften aufgestellt wurde. Denn in Wahrheit sind selbst Säfte mit 100% Fruchtgehalt vor allem eine hochkonzentrierte Quelle für… Einfachzucker – in Form von Saccharose, Fructose und Glucose. Dabei macht es keinen großen Unterschied, wenn der Produzent verspricht, dass das Getränkt „ohne Zuckerzusatz“ sei – denn jeder beliebiger Süßheitsgrad lässt sich auch mit dem natürlichen Zuckergehalt des Obstes erreichen. Mit jedem Glas Fruchtsaft trinken wir im Schnitt 4-5 TL Zucker. Wenn wir dagegen frisches Obst essen, ist der Zuckeranteil prozentuell weit geringer – der Nährwert dagegen, dank der im Fruchtfleisch enthaltenen Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Flavonoide, um vieles höher. Während es kein Problem ist, mal eben eine Literflasche O-Saft leer zu machen, isst wohl kaum jemand in einer Sitzung die „3 kg Orangen“, aus denen er laut Herstellerangaben gemacht ist.